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Newsbeitrag zur Psychoedukation

Psychoedukation

"Ein Süchtiger ist jemand, der gekuschelt werden will, während er sich isoliert"

Ziel der PE ist es, die Krankheit besser zu verstehen und damit besser zu managen. Persönliche Erfahrungen mit der eigenen Erkrankung werden mit dem aktuellen Wissen über die Linked Disease gemacht. Es nutzt auch seine eigenen Ressourcen und Fähigkeiten, um mögliche Rückfälle zu verhindern und so die eigene Gesundheit langfristig zu stabilisieren. Die lückenlose Aufklärung unserer Gäste über den Beginn und die Zustände, die zur Chronizität der Krankheitsbeiträge führen, sind ein wichtiger Teil der Grundlage für die Genesung. Da es Betroffenen und Hinterbliebenen oft schwerfällt, die Abhängigkeitsdiagnose zu akzeptieren, hat die Psychoedukation auch die Funktion, Suchtstigma und Behandlungsbarrieren abzubauen. Die Einsicht in die Ursachen und Folgen der eigenen Krankheit, aber auch der geschärfte Blick für Zusammenhänge wirkt sich positiv auf die Behandlung und den weiteren Genesungsverlauf aus. Wenn der Einzelne nun aktiv in das Behandlungskonzept eingebunden wird und sich Krankheit im Austausch sozusagen „auf Augenhöhe“ mit seinem Therapeuten behandelt. Eine gesunde Basis für einen gemeinsam erarbeiteten Behandlungserfolg. Das Rückfallrisiko kann somit deutlich reduziert werden. Betroffene und vor allem deren Angehörige, die genauere Angaben zum Krankheitsbild machen, fühlen sich weniger hilflos! Wichtige Elemente sind:

• Bereitstellung von Informationen (Suchtsymptome, Ursachen, Behandlungskonzepte etc.)
• Emotionale Entlastung (Verständnisförderung, Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen, Kontakten etc.)
• Unterstützung bei medikamentöser oder psychotherapeutischer Behandlung durch die Zusammenarbeit zwischen Therapeut und Patient wird empfohlen
• „Hilfe zur Selbsthilfe“ (Krisensituationen werden früher erkannt und führen zu entsprechenden eigenständigen Schritten).

Viele unserer Teilnehmer haben sich aufgrund ihrer Suchtprobleme von ihren Mitmenschen distanziert. Sie können sich nur schwer vorstellen, mit Menschen, die ihnen fremd sind, über Privates zu sprechen und haben oft mit Schamgefühlen zu kämpfen. Unwissenheit darüber, was mit einer Gruppenteilnahme passiert, wird erwartet, Ängste, Missverständnisse und keine Auseinandersetzung mit dem eigenen Problem. Die Akzeptanz geht oft dem Kontakt mit einer Gruppe voraus. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, sich im geschützten Rahmen mit ihren Ängsten auseinanderzusetzen und ihnen nicht weiter auszuweichen. So ist es möglich, einen wichtigen ersten Schritt im Umgang damit zu tun. Das entspannte Kennenlernen der anderen Teilnehmer und das Sprechen über die eigenen Ängste und Erwartungen wirkt oft befreiend und entlastet viele. Die Teilnehmer fühlen sich zunächst ausgesetzt. Die Erfahrung, dass andere in ähnlichen Problemen stecken bleiben und die sich entwickelnde Solidarität untereinander gibt Sicherheit und ermutigt uns, bisher möglichst geheim gehaltene Probleme anzugehen. Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung! Jedes Gruppenmitglied behält die persönliche Verantwortung und die Vertraulichkeit wird immer gewahrt. Eine ausgewogene Mischung aus individuellen, gruppenbezogenen und materiellen Interessen ist entscheidend für den Erfolg der Gruppentherapie, und hier liegt unsere fachtherapeutische Verantwortung.

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